Sa, 14.11.26, 19:30–20:30 Uhr
Ein duftender Bachlauf nach einem Regenguss gehört zu den schönsten Naturerlebnissen für sinneshungrige Menschen – allein der Gedanke daran setzt Fantasie frei zwischen Arbeit und Stadtalltag. Dieses Konzert lässt zwei Bäche einander symbiotisch-fantastisch atmen, und verbindet sie wie Bild und Spiegel nebeneinander, untereinander, hintereinander: Zur musikalisch hier zwei Mal gestellten Frage, was „Barockmenschen“ wohl gefühlt haben könnten, wenn sie Johann Sebastian Bachs Musik gehört haben? So entspringen Bach und Bach der Klaviersonate von Alban Berg, werden unter silbrigem Flötenton mundtoten Naturgeistern Debussys gewahr, und verschmelzen schließlich wort- und antwortlos im offenen Meer. Zum Gruße zurück an die neuseeländischen Maōri, deren intimes Naturgebet das Konzert eröffnet.Besetzung
Pearl Huang – Traverso, Flöte, Altflöte
Melchior Kupke – Cembalo, Klavier
Programm
Werke von u.a. Bach, Berg, Boismortier, Debussy